12.08.2014

Die "Shred-Diät" - ein grandioser Auftakt

Ich hatte bereits kurz erwähnt, dass sich meine Abnehmpläne "leicht" geändert haben. Der vegetarisch-vegane Ausflug wird leicht verschoben und zuerst wird was anderes ausprobiert bzw. ich bin schon voll dabei:

Die Shred-Diät nach Dr. Ian Smith 

Nachdem ich ja nun wirklich laaaange Stillstand hatte, hier und da herumgedümpelt bin und ich immer frustrierter wurde - seit Anfang Juni sind nur 2,5kg gewichen - musste was neues her. 

Als ich damals mit dem "30 day Shred"-Workout von Jillian Michaels anfing, bekam ich nebenbei mit, dass es auch eine "Diät", besser Nahrungsumstellung, gäbe, die Shred hieß. Jedoch nicht von Frau Michaels, sondern von einem amerikanischem Arzt. 
War mir egal, hab ich ignoriert, denn meine Abnahme lief ja sehr gut. 

Ich hab nun eingesehen, dass mein Körper wohl nach 16,5kg was anderes braucht, er sich an meinen Abnehmtrott gewöhnt hat und mich durchschaut hat: die nächsten Kilos Fett will er einfach nicht abgeben, der Sausack.

Gut, akzeptiert. 

Als dann nochmal Shred ins Gespräch kam, schreckte mich dieses "Essen nach Plan" ab (mehr dazu gleich) - also steckte ich wieder den Kopf in den Sand und jammerte vor mich hin. 

Bis zur letzten Woche. 
Als ich dann nämlich zwei wirklich wirklich gute Wochen hinter mir hatte. Ohne Sünden, ohne Ausfälle - und trotzdem NIX GING. 

Ne, nicht mit mir, mein lieber, dicker Körper. Ich bin hier der Chef und du hast nix zu bestimmen. Voller Wut, Trotz und vor allem wahnsinniger Motivation holte ich mir letzte Woche Freitag das Buch, kaufte alles ein, was ich in den ersten 3 Tagen benötigte, verschlang abends das Buch und begann: Samstag war mein erster Tag und ich bin im siebten Himmel. 

 

 

Aber halt. Was ist die Shred-Diät eigentlich?

Kurz erläutert ist es ein 6-wöchiges Programm zur Nahrungsumstellung. Nach den sechs Wochen wird suggeriert, dass man 2 Kleidergrößen weniger tragen kann. Na, ob das stimmt? :) Im Grunde ist es ein eiweißreiches und kohlenhydratarmes Essenskonzept, bei dem am Tag zwischen sechs bis sieben Mahlzeiten am Tag eingenommen werden: Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Snacks und ein Imbiss. Jedes Mahlzeit ist dabei "klein" gehalten, man wird satt, aber nicht übermäßig voll. Das Prinzip besteht darin, den Hormon- und Insulinhaushalt auf Trapp zu halten und den Stoffwechsel ständig zu fordern, ohne zu Unterzuckern und richtig hungrig zu werden. Denn dann - so das Konzept - gibt der Körper ungern sein geliebtes Fett her und bedient sich eher an der Muskelmasse als an den lästigen Reserven. 
Man isst also nach Plan, alle 1,5-3 Stunden. Es wird eine große Auswahl gegeben, so dass jeder nach seinem persönlichen Geschmack variieren kann. Man darf Mahlzeiten spärlich austauschen und auch die Snacks weglassen, wenn man diese nicht schafft. Mindestens sollten jedoch eine Stunde zwischen den Mahlzeiten sein, aber nie mehr als 3-4. Obwohl es sich zunächst nach einem sehr starren Plan anhört, gibt es genug Variationsmöglichkeiten, um es an seinen persönlichen Tag anzupassen. 
Es sind Rezepte für Suppen und warme Gerichte angegeben, sowie eine große Auswahl an Obst- und Eiweißshake-Rezepten. Die Lebensmittel sind keinesfalls "exotisch", sondern zum größten Teil im normalen Lebensmittelhandel zu bekommen. 

Zudem ist trinken sehr wichtig: es werden bei jeder Mahlzeit mit angegeben, was man trinken soll (mit Auswahl!). 

Das Konzept basiert auf einer sehr ausgewogenen, fett- und kohlenhydratarmen Ernährung mit viel Obst und Gemüse und einer guten Flüssigkeitszufuhr. Somit ziemlich gesund, wenn man so meinen mag. 
Sport gehört auch dazu: Jeden Tag soll Sport gemacht werden, mal mehr, mal weniger. Auch hier werden Tipps und Vorschläge genannt. Ruhetage werden beachtet. 

 

Meine ersten 3 Tage Shred-Nahrungsumstellung

Ich begann also am Samstag mit einem vollbepackten Kühlschrank, einem Essensplan und voller Hoffnung. Ich aß quasi den ganzen Tag über: Morgens zum Frühstück Jogurt mit Erdbeeren und dazu einen Direktsaft. Den Snack ließ ich aus, weil ich noch so satt war. Mittags gab es einen Obstsmoothie, zum Snack danach Tomaten. Nachmittags als Imbiss dann einen herrlichen Salat mit Hähnchenbrustfilet, abends noch drei Portionen Gemüse und eine Portion Hülsenfrüchte und als Abendssnack 2 kleine Stückchen Schokolade.

 

 

Hört sich viel an, aber die Mengen waren nicht besonders groß. Und da mein Körper es wohl nicht gewohnt ist, dauernd so kleine Portionen zu Essen, hatte ich ab Mittags ein kleines Hüngerchen, das mich den ganzen Tag nicht verließ. Es war kein Mörderhunger, sondern immer dieses "Ich könnte was essen"-Gefühl - nicht schlimm, aber auch nicht sonderlich gut. Positiv daran ist, dass es ziemlich schnell die nächste Mahlzeit gibt und ich somit nie solange warten musste. 

So endete mein erster Shred-Tag und ich ging ins Bett. Etwas hungrig, aber ein Glas Wasser tat es auch. 

Als ich am nächsten Tag erwachte, fragte ich mich, ob ich mich tatsächlich mal wiegen sollte. Eigentlich wiege ich mich nur einmal die Woche und das war schließlich gestern erst. Aber hej, man kann ja mal ne Ausnahme machen. Also rauf auf die Waage und Augen bitte einmal gaaanz weit auf! Ich hatte tatsächlich am ersten Tag 400g abgenommen und damit die verhexte Mauer durchschritten, die ich seit über einem Monat auf Biegen und Brechen nicht überqueren konnte. Es war nicht zu fassen und ich traute meinen Augen nicht. 

Allein diese Erfarhung hat mich so beflügelt, dass ich in den nächsten Shred-Tag mit der größten Hoffnung überhaupt startete: sollte es wirklich funktionieren? Sollte es wirklich weiter gehen?? Es wäre ein Traum. 

Gestern war also mein zweiter Tag und ich aß und aß. Das kleine Hüngerchen war weniger, aber immer noch da. Ich muss zugeben, dass es schon eine große Umstellung ist, ständig zu Essen und das auch noch irgendwie im Blick zu haben. Ich verbringe deutlich mehr Zeit in der Küche und mache mir mehr Gedanken darum, was ich wann wieso Essen muss. Aber wenn´s hilft.... so what?

Gestern gab es also ein Vollkornbrot mit Frischkäse, eine Möhre, ein Sandwich mit Hähnchenbrust und viel Salat, Obst, ein kleines Eis, einen gemischen Salat mit Hähchenbrust, Sonnenblumenkerne und Pistazien. 

 

Und was sagte die Waage heute morgen? 
*bittefesthalten*

1,4kg weniger! 

Heute morgen habe ich also einen Gesamtverlust von 1,8kg gehabt - innerhalb von nur zwei Tagen! Laut Körperfettmessung handelt es sich dabei tatsächlich auch um die Abnahme von Fett. Der Fettwert sank beachtlich, der Muskelwert stieg leicht. 

Mein Gefühl ist nicht in Worte zu fassen. Ich bin nicht nur erstaunt, sondern auch geschockt. Im positiven Sinne. Sollte es wirklich so einfach sien?
Natürlich gehe ich davon aus, dass es jetzt nicht jeden Tag solch extremen Fortschritte geben wird. Das wäre auch zu extrem. Aber dass mein Körper darauf so reagiert, finde ich beachtlich. Offensichtlich brauchte er tatsächlich "was anderes" und mal frischen Wind, um wieder gut arbeiten zu können. Kann er haben. 

Heute habe ich Tag 3 erfolgreich abgehakt: Wieder Jogurt mit Obst und Saft zum Frühstück, zwei Möhren als Snack, eine Nudelsuppe zum Mittag zzgl. einem Stück Obst, Salat, Sandwich mit Hähnchen, Vollkornreis mit Lachs und ein Schokostücken.

 

Was wird morgen sein? Ich hab keine Ahnung. Meine Neugier schreit mich förmlich an, mich morgen früh wieder zu wiegen. Mein Verstand ermahnt mich aber streng es zu lassen. Mal sehen, wer morgen früh gewinnt. 

 

Fazit

Es sind erst drei Tage vergangen, aber ich bin jetzt schon sehr angetan. Nicht nur von meiner rasanten Abnahme, sondern auch von Konzept, der Idee und der Umsetzung. Ich bin sehr optimistisch, dass die nächsten sechs Wochen gut und erfolgreich sein werden. Ich werde es durchziehen um meinem Ziel immer näher zu kommen. 

18,3kg sind nun seit dem 03.02.2014 weg. Bald habe ich mein zweites Zwischenziel erreicht und die 20kg geknackt. 

Zwanzig Kilo. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wahnsinn. Ich kann es kaum glauben. So extrem viel!

Und bei minus 25kg wird geshoppt. Dann müssen endlich neue Hosen her! Aber nur wenige. Denn auch das ist nicht das Ende! 

 

Bis dahin, ich werde euch auf dem Laufenden halten! 

Tags: I reduce myself

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